Magazin

des Bundespresseballs

Willkommen im Online-Magazin des Bundespresseballs. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte zum glamourösesten Ballevent des Jahres: Wir verraten Ihnen die wichtigsten Ballregeln, nehmen Sie mit auf eine Reise durch 65 Jahre Bundespresseball und stellen Ihnen die diesjährige Preisträgerin der Bundespressekonferenz vor.


Zum Ballabend
Wichtiger Hinweis an alle Gäste

Thema Taschen am Ballabend


Aus Sicherheitsgründen kann der Zugang zum Ballabend nur mit Taschen gewährt werden, die maximal A4-Format haben. Andernfalls müssen Sie mit intensiven Kontrollen und langen Wartezeiten rechnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
20. November 2017
Bundespresseball von A-Z

Alles, was Sie über den Bundespresseball 2017 wissen müssen.

Almanach
Explosiv, ironisch, bissig. Und aus der Feder des deutschen Spitzen-Journalismus. Alle Gäste erhalten ihr persönliches Exemplar des beliebten Satire-Magazins nach dem Ball per Post.

Berichterstattung
Interessierte Berichterstatter beantragen vom 15. September bis 31. Oktober auf bundespresseball.de eine Presseakkreditierung. Für weitere Informationen wenden Sie sich jederzeit gerne an presse@bundespresseball.de.

Champagner
Stoßen Sie auf einen grandiosen Ballabend an! Dieses Jahr verwöhnt Sie exklusiv Pommery Champagner an verschiedenen Ständen und an der Pommery-Bar.

Dinnergäste
Als Dinnergast nehmen Sie um 19 Uhr am exklusiven Abendessen im Palaissaal teil. Genießen Sie im besonderen und ausgewählten Kreis – darunter auch der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – ein erstklassiges Drei-Gänge-Menü.

Einlass
Je nachdem, für welche Karte Sie sich entscheiden, ist der Einlass um 18.00 Uhr oder um 19.00 Uhr. Der Eingang zum Bundespresseball befindet sich rechts vom Haupteingang des Hotels Adlon Kempinski (Unter den Linden 77). Beim Einlass bitte Ihre Eintrittskarte sowie den Personalausweis bereithalten.

Flaniergäste
Als Flaniergast genießen Sie das vielfältige kulinarische Angebot an zahlreichen Büffetstationen, die im Hotel Adlon Kempinski verteilt sind.

Garderobe
Im Eingangsbereich befindet sich die Garderobe, an der Sie Ihren Mantel und Ihre Tasche kostenlos abgeben können.

Hinkommen
Sie erreichen das Hotel Adlon Kempinski am bequemsten mit dem Taxi oder dem öffentlichen Nahverkehr (Station Brandenburger Tor: U55, S1, S2, S25, Bus 100). Bitte bedenken Sie: Rund um den Pariser Platz gibt es kaum Parkplätze. Für Ihren Heimweg nutzen Sie den komfortablen Shuttle-Service unseres Partners Mercedes-Benz.

Inserieren
Ihnen gefällt das GLANZ Magazin? Sie möchten Ihr Unternehmen gerne in der nächsten Ausgabe mit einer hochwertigen Anzeige präsentieren? Mit GLANZ und Almanach erreichen Sie hochrangige Repräsentanten aus Politik, Medien und Wirtschaft. Die aktuellen Mediadaten beider Magazine finden Sie auf bundespresseball.de.

Jubiläum
Und das gleich doppelt: Die ursprüngliche Eröffnung des Adlon 1907 jährt sich zum 110. Mal – gleichzeitig kann das wiedereröffnete Adlon Kempinski auf 20 Jahre am Pariser Platz zurückblicken. In dieser Zeit ist das Hotel Zeuge der deutschen Geschichte geworden.

Kleidung
Der Dresscode hat sich auch nach 66 Jahren Bundespresseball nicht geändert: Damen erscheinen im schicken Abendkleid, Herren im schwarzen Frack oder elegantem Smoking. Mehr über den formvollendeten Auftritt des Gentlemans lesen Sie ab Seite 18.

Live-Musik
Egal ob tanzwütig oder zuhörender Genießer, ob Soul, Hip Hop oder klassische Klänge: Beim Bundespresseball kommt jeder auf seine Kosten. Dieses Jahr haben wir wieder Deutschlands beste Live-Orchester und Bands sowie großartige Vollblut-Musiker gebucht. Wer wo spielt, verrät Ihnen das Musik-Programm ab S. 54.

Mercedes-Benz
Auch 2017 unterstützt Mercedes-Benz den Bundespresseball als Platin-Partner. Wir danken für die jahrelange Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Sie finden die Mercedes-Benz Lounge im ersten Stock des Hotels Adlon Kempinski.

Noble Composition
Das diesjährige Orchester heißt „Noble Composition“, es wird im großen Ballsaal den Eröffnungswalzer für den neuen Bundespräsidenten spielen.

Otto, Henrik
Sternekoch und Küchenchef des „Lorenz Adlon Esszimmer“. Seit 2010 leitet er die Zwei-Sterne-Küche des Hotel Adlon Kempinski. Henrik Otto kreiert das Menü für die Dinnergäste des Bundespresseballs.

Partner
Wir danken unseren zahlreichen Partnern und Unterstützern, die einen großen Teil dazu beitragen, den Bundespresseball zu einem der glamourösesten Ballevents des Jahres zu machen. Der Bundespresseball bietet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten, um Ihr Unternehmen oder Ihre Marke zu präsentieren. Für mehr Informationen zu einer möglichen Partnerschaft wenden Sie sich gerne an das Ballbüro (info@bundespresseball.de).

Quo Vadis, Bundespressball
Letztes Jahr das Jubiläum: 65. Jahre Bundespresseball. Und wie die Geschäftsführung im diesjährigen Editorial geschrieben hat: Für manche fängt das Leben mit 66 Jahren erst richtig an. Was für eine schöne Perspektive für alles, was noch kommen mag! Das soll unsere Devise für 2017 sein: Vorfreude auf die Zukunft. Auf viele weitere Bundespressebälle mit Ihnen.

Rauchen
Sie können in der Smokers Lounge (hinter dem Concierge in der Lobby), in der Bar des Restaurants Sra Bua und in der Bel Etage des Lindenzimmers rauchen – hier gibt es sogar das Dampfgerät iCOS unseres Partners Philip Morris zu testen.

Shuttle-Service
Mercedes-Benz bietet wieder einen kostenlosen Shuttle-Service für alle Gäste des Bundespresseballs an. Steigen Sie einfach am Ende einer durchtanzten Ballnacht in einen der zahlreichen Mercedes-Benz-Wagen ein und lassen Sie sich bequem nach Hause fahren.

Twitter
Wer, was, wann, wo? Alle Tweets zum Bundespresseball 2017 finden Sie unter @Der_Presseball. Twittern Sie während des Balls mit uns unter dem Hashtag #bpb17 oder verraten Sie uns Ihren #GLANZmoment des diesjährigen Bundespresseballs – gerne auch per E-Mail an glanz@bundespresseball.de.

Übernachtung
Zusammen mit Ihren Ballkarten können Sie ein Hotelzimmer im Hotel Adlon Kempinski buchen. Mehr Informationen dazu entnehmen Sie bitte Ihren Einladungsunterlagen.

Veranstalter
Gastgeber des Bundespresseballs ist die Bundespressekonferenz (BPK). Seit 1951 ist der Bundespresseball ein unumstößlicher Termin für die deutsche Politik-, Medien- und Wirtschaftsszene.

Walzer
Um 21 Uhr tanzen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Frau des Vorsitzenden der Bundespressekonferenz, Sonja Mayntz, den traditionellen Eröffnungswalzer im Ballsaal.

Zahlungsmittel
Mit ihrem Eintrittspreis haben Sie bereits für alle Speisen und Getränke bezahlt, die Sie am Bundespresseball verzehren werden. Sie müssen also weder Geld noch (Kredit)karten mitnehmen. Das ist eine schöne Tradition, auf die wir nicht verzichten möchten. Denn sie erleichtert diesen besonderen Abend für Gäste und Servicepersonal gleichermaßen.

17. November 2017
Die diesjährigen Unterstützer des Bundespresseballs

Lernen Sie die Unterstützer des 66. Bundespresseballs etwas genauer kennen: von der APA Werbemittel über BraufactuM bis hin zur Diageo Germany GmbH.


APA Werbemittel

Zahlreiche Unternehmen unterstützen 2017 den 66. Bundespresseball. Darunter auch APA Werbemittel, die mit dem Bundespresseball-Branding für extra viel Glanz sorgen.
Dass sich in diesem Jahr das Bundespresseball-Motto „Perspektiven“ optisch wie eine rote Linie durch den Abend im Hotel Adlon Kempinski zieht, dafür sorgen unter anderem die Mitarbeiter des Traditionsunternehmens APA Werbemittel.
Als einer der führenden Ausstatter für großflächiges Venue- und Citydressing in Europa liefert APA dem Bundespresseball passend zum Gestaltungskonzept ein Branding mit viel Glanz und Glamour. Die in Neuwied produzierten großen Gestaltungselemente sowie die Pressewand werden einen besonderen Platz im Veranstaltungsbereich einnehmen.
APA Werbemittel freut sich, neben vielen sportlichen Events und Partnern wie dem Deutschen Fußballbund oder den Disziplinen Alpine, Nordisch und Biathlon im internationalen Wintersport, dieses einzigartige gesellschaftliche Ereignis im Jahr 2017 unterstützen zu dürfen.

Internationale Brau-Manufacturen GmbH

BraufactuM, gegründet von Marc Rauschmann und Thorsten Schreiber, brachte 2010 als Vorreiter die Craft Bier Bewegung nach Deutschland und hat seitdem die neue Geschmacksvielfalt auf dem deutschen Biermarkt mitgeprägt. Die gemeinsame Leidenschaft für Innovationen, handverlesene Zutaten und besondere Herstellungsverfahren, bestimmen die Qualität, den individuellen Charakter und ausgewogenen Geschmack der Biere.

Der Deutsche Brauer-Bund mit der Präventionskampagne „Bier bewusst genießen“
Mit der Präventionskampagne „Bier bewusst genießen“ bekennen sich die deutschen Brauer zu einem verantwortungsvollen Konsum. Die Kampagne macht deutlich, dass Alkoholgenuss mit bestimmten Lebenssituationen unvereinbar ist. Für Jugendliche unter 16 sowie Schwangere muss Alkohol tabu sein. Auch im Straßenverkehr, bei gefahrgeneigter Arbeit und bei der Einnahme von Medikamenten sollte man auf Alkohol verzichten.

Diageo Germany GmbH

Diageo ist einer der weltweit führenden Anbieter von Premium-Spirituosen. Das herausragende Portfolio beinhaltet Marken wie Johnnie Walker, Smirnoff, Captain Morgan, Baileys, Don Julio und Tanqueray. Diageo ist mit einer Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern auf der ganzen Welt tätig. Weitere Informationen über Diageo, seine Marken, Mitarbeiter und Grundsätze finden Sie unter www.diageo.com.
Besuchen Sie Diageos Webseite www.DRINKiQ.com für Informationen und Initiativen zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Diageo – Celebrating life, every day, everywhere. Bitte trinken Sie verantwortungvoll.

gran.cosmetic

Schon seit Anbeginn der menschlichen Aufzeichnungen wurden in antiken Ländern von Frauen wie auch Männern Kosmetikartikel zum Verschönern des eigenen Anmuts verwendet. Ziel war es schon immer die natürliche Schönheit hervorzuheben und die Grazie zu betonen.
Das Unternehmen gran.cosmetic bietet über Jahre hinweg qualitativ hochwertiges Make-Up und pflegende Kosmetikprodukte an. Das Herkunftsland dieser Kosmetikprodukte ist Italien, jenes Land, welches für Ästhetik und guten Geschmack bekannt ist. Die dort produzierten Produkte werden von gran.cosmetic importiert und in ausgewählten Studios vertrieben. Die reichhaltigen und kostbaren Inhaltsstoffe spenden während des Tragens von Make-Up der Haut viele Nährstoffe und versorgt diese über den Tag, oder in diesem Falle über die Nacht hinweg, mit viel Feuchtigkeit.
Nach dem das perfekte Make-Up im Alltag seinen festen Platz gefunden hat, darf dieses erst recht nicht auf dem Ball des Jahres fehlen. Um den 66. Bundespresseball mit den aktuellen Trends und Make- Up-Looks zu unterstützen ist gran.cosmetic offiziell exklusiver Ausstatter und sorgt bei den Ballgästen für einen glänzenden Auftritt.

Geldermann steht seit 1838 für französisch-deutsche Sektkultur. Die Sorten der Sektkellerei werden auch heute noch mit viel Sorgfalt und Hingabe in traditioneller Flaschengärung hergestellt. Tief in den Kellern des Münsterbergs reifen sie unter optimalen Bedingungen. Erfahren Sie mehr über echten Premium-Sektgenuss auf geldermann.de.

Juwelier Leicht

Das Familienunternehmen Juwelier Leicht ist bereits seit über 30 Jahren in Berlin aktiv und seit der Eröffnung des Hotel Adlon mit einem mondänen Juweliergeschäft in der exponierten Lage direkt am Brandenburger Tor präsent. Neben der Präsentation internationaler Luxusmarken widmet sich Juwelier Leicht der Einzelfertigung, der individuellen Idee und ihrer perfekten Umsetzung. In der Meister-Werkstätte in Pforzheim werden die eigenen Entwürfe von erfahrenen Goldschmieden umgesetzt, in absoluter handwerklicher Perfektion.

PepsiCo

„Pepsi-Cola wurde 1898 von einem Apotheker namens Caleb Bradham in seinem kleinen Laden im Herzen von New Bern, North Carolina entwickelt. Das heutige Unternehmen PepsiCo geht aus einem Zusammenschluss von Pepsi-Cola und dem Snacks-Hersteller Frito-Lay in 1965 hervor und ist heute einer der weltweit führenden Anbieter von Nahrungsmitteln und Getränken. Bis heute begeistert PepsiCo im Spirit des Erfinders seine Konsumenten auf fünf Kontinenten mit seinen beliebten Marken wie Pepsi-Cola, Lay’s, Doritos, Tropicana, Gatorade, Lipton Eistee und 7UP. Auch auf dem deutschen Markt hat das Unternehmen unter der Leitung von Tom Albold, General Manager für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz, eine starke Präsenz – von dieser können sich auch die Gäste des Bundespresseball überzeugen und an der Pepsi-Cola Bar eiskalte Erfrischungen genießen.“

Vranken-Pommery

Ob Prestige Cuvées, Vintages oder Gris de Gris – alle Weine von Vranken-Pommery haben eines gemeinsam: Sie faszinieren Weinliebhaber auf allen fünf Kontinenten. Das inhabergeführte Unternehmen ist mit seinem 2.500 Hektar umfassenden Weinanbaugebiet größter Weinanbauer Europas und bietet Weine aus der Camargue und der Côtes de Provence an. Die Luxusmarke Pommery zählt seit 2002 zum Produktportfolio des Unternehmens und brachte Vranken-Pommery auf den zweiten Rang der Champagnerhersteller. Die Marke ist heute in 100 Ländern vertreten. Stoßen auch Sie in diesem Jahr auf einen grandiosen Ballabend an der Pommery-Bar und weiteren Ständen an!

Spielbank Berlin

Seit mehr als vier Jahrzehnten ist die Spielbank ein wichtiger Teil der Berliner Kulturlandschaft. Die Fähigkeit zum Spielen ist eine der ältesten und eine der grundlegendsten Eigenschaften des Menschen. Viele Erfindungen wurden spielerisch entwickelt. Spiel fördert den Gemeinschaftssinn, Spiel bringt Erholung, Spiel fordert zu logischem Denken auf.
Jedes Spiel in der Spielbank Berlin fördert dabei den Berliner Sport. Sportler und Vereine werden jährlich mit gut 500.000 Euro unterstützt. Zu den Geförderten gehören unter anderem Claudia Pechstein, die Füchse-Handballer, die Berlin-Volleys, der Wasserspringer Patrick Hausding und das Internationale Stadionfest Berlin (ISTAF).
Weil Spiel zum Leben gehört, freut sich die Spielbank Berlin, den Ballabend spielerisch begleiten zu können. Spiel ist immer auch Begegnung, in diesem Fall zwischen Hauptstadtjournalisten und den Gästen aus Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft. Da kann man sich dann mal auf ungewohnte Weise messen…

Südliche Weinstrasse e.V.

Zwischen dem wunderbaren Rhein und den Höhenzügen des Pfälzerwaldes liegen fruchtbare Weinberge, die die Basis für die leckeren Weine unseres Unterstützers Südliche Weinstrasse liefern. Gemäßigtes Klima, sonnige Landschaften und die ausgezeichneten Weinlagen führen dazu, dass hier Wein entsteht, der nicht nur Genussmittel, sondern gar Kulturgut ist. Genießen Sie die guten Tropfen höchster Qualität beim Bundespresseball 2017.

Deutsche Welle

Weltoffen, fundiert und klar berichtet die DW über deutsche, europäische und internationale Themen. Als Medienpartner wird der deutsche Auslandssender mit einem Team des Kultur- und Lifestylemagazins „Euromaxx“ den diesjährigen Bundespresseball im TV, online und auf Facebook begleiten. „Euromaxx“ bietet seinem internationalen Publikum sechs Mal pro Woche interessante Einblicke in die europäische Kultur und Lebensart.

Tagesspiegel und Handelsblatt

Der Tagesspiegel, das Leitmedium der Bundeshauptstadt, ist seit dem Umzug von Bundestag und Bundesregierung nach Berlin ein regelmäßiger Begleiter des Bundespresseballs – ob im Hotel Intercontinental, in der historischen Abflughalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof oder nun im Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Auch 2017 freuen wir uns – gemeinsam mit dem „Handelsblatt“ als starkem Partner aus dem gemeinsamen Holtzbrinck-Verlagshaus – über die Ehre, dieses exklusive gesellschaftliche Ereignis mit einer Ballzeitung zu begleiten. Die festliche Atmosphäre, die hochkarätigen Begegnungen und die kulinarischen Freuden eines rauschenden Ballabends im Hotel Adlon wird die Tagesspiegel-Redaktion mit einer aktuell produzierten Ballzeitung einfangen – mit vielen Fotos und Geschichten, die ein Ballgespräch anregen. Die Ballzeitung wird auch der gesamten Auflage von Tagesspiegel und Handelsblatt beigelegt. Und wer sein Foto nicht in der gedruckten Zeitung findet, der darf noch eine opulente Online-Fotostrecke genießen. Freuen Sie sich drauf.

14. November 2017
Die Silber Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich heute in kurzen Porträts vor.

Aurubis, Deutsche Post, Die Automatenwirtschaft, Doc Morris und das Hotel Adlon Kempinski - unsere SILBER-Partner freuen sich auf eine wunderbare Ballnacht mit Ihnen und präsentieren sich hier mit ein paar Unternehmensdetails.


Aurubis

Aurubis ist weltweit führender Anbieter von Nichteisenmetallen und weltweit größter Kupferrecycler. Unter anderem produziert Aurubis jährlich mehr als 1 Million Tonnen Kupferkathoden und daraus diverse Kupferprodukte. Aurubis produziert in Europa sowie den USA und vertreibt Produkte in Europa, Asien und Nordamerika. Zu den Kunden von Aurubis zählen die Elektro-, Elektronik- und die Chemieindustrie sowie Zulieferer für die Branchen Erneuerbare Energien, Bau- und Automobilindustrie.
Nachhaltiges Wachstum und Wertsteigerung stehen für das Unternehmen im Fokus: Die wesentlichen Inhalte der Strategie sind der Ausbau der führenden Marktposition als integrierter Kupfer- und Metallhersteller, die Erschließung neuer Märkte durch das Angebot von Metallen für Zukunftsindustrien, das Nutzen von Wachstumschancen und der verantwortliche Umgang mit Menschen, Ressourcen und der Umwelt.

Mehr Informationen unter www.aurubis.com.

Deutsche Post

Deutsche Post DHL Group vereint zwei starke Marken: Deutsche Post ist Europas führender Postdienstleister, DHL bietet ein umfangreiches Serviceportfolio aus internationalem Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce-Lösungen. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 510.000 Mitarbeiter in über 220 Ländern und Territorien.

Mit verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln sowie dem Engagement für Gesellschaft und Umwelt leistet der Konzern einen positiven Beitrag für die Welt. Bis 2050 strebt Deutsche Post DHL Group die Null-Emissionen-Logistik an.

Mehr Informationen unter www.deutschepost.de.

Die Automatenwirtschaft

Über 2.000 mittelständische, oft familiengeführte Unternehmen sind in den Spitzenverbänden unter dem Dach „Die Deutsche Automatenwirtschaft e. V.“ organisiert. Die Deutsche Automatenwirtschaft steht für das legale Spiel, einen der größten Freizeitsektoren in Deutschland. Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutz sind Kernanliegen des Dachverbandes. Denn um Freude am Spiel zu gewährleisten, braucht es klare Regeln. So hat die Automatenwirtschaft über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus die Qualitätsinitiative 2020 gestartet und eine Reihe von Maßnahmen für mehr Sicherheit beim Spielen ergriffen, um den Jugend- und Spielerschutz sicher zu stellen.

Mehr Informationen unter www.automatenwirtschaft.de.

Doc Morris

DocMorris ist die bekannteste Apothekenmarke in Deutschland und zugleich Europas größte Versandapotheke mit einem Umsatz von über 331 Millionen Euro im Jahr 2016. Über 4 Millionen Kunden haben bislang Arzneimittel und Apothekenprodukte bei DocMorris bestellt. Die Versandapotheke steht für sichere, qualitativ hochwertige und flächendeckende pharmazeutische Versorgung. Dafür sorgt ein hochqualifiziertes pharmazeutisches Team von Apothekern und pharmazeutisch-technischen Assistenten. Rund 600 Mitarbeiter arbeiten insgesamt am Erfolg von DocMorris, einem Tochterunternehmen der Schweizer Zur Rose Group AG, mit Sitz im niederländischen Heerlen.

Mehr Informationen unter www.docmorris.de.

Hotel Adlon Kempinski

Mitten im Herzen Berlins, direkt am Brandenburger Tor, befindet sich das berühmte Hotel Adlon Kempinski Berlin. Die einzigartige Lage, die legendäre Geschichte, die exklusive Ausstattung und der vollendete Service machen das Luxushotel zum Mittelpunkt für private und geschäftliche Reisen sowie Veranstaltungen. Drei ausgezeichnete Restaurants, unter anderem das mit zwei Sternen ausgezeichnete Lorenz Adlon Esszimmer unter der Federführung von Hendrik Otto sowie das Panasiatische Restaurant Sra Bua by Tim Raue, lassen keine kulinarischen Wünsche offen. 307 luxuriöse Zimmer, 78 stilvolle Suiten sowie ein prachtvoller Spa- und Poolbereich heißen einen internationalen Gästekreis willkommen.

Mehr Informationen unter www.kempinski.com/de/berlin/hotel-adlon/.

08. November 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über unseren diesjährigen Silber Partner METRO.


Die METRO Cash & Carry Deutschland GmbH betreibt mit mehr als 15.000 Mitarbeitern 104 Cash & Carry-Märkte in Deutschland. Rund vier Millionen Kunden vertrauen auf das Sortiment und die Leistungen des Unternehmens, das international in 25 Ländern mit rund 750 Märkten aktiv ist. METRO Cash & Carry ist Teil von METRO, einem führenden internationalen Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Das Unternehmen ist in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter.

Im Geschäftsjahr 2015/16 erwirtschaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen für die lokalen und internationalen Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden. Mit seinen Vertriebsmarken METRO/MAKRO Cash & Carry und Real sowie Belieferungsservices und Digitalisierungsinitiativen setzt METRO die Standards von morgen: für Kundenfokussierung, digitale Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle.

Mehr Informationen unter www.metroag.de.

07. November 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Zahlreiche Unternehmen unterstützen auch dieses Jahr den Bundespresseball. Der Silber Partner Fleurop sorgt für die Blumenpracht am Ballabend im Hotel Adlon.


Bei wichtigen Anlässen und Lebensereignissen sind Blumen unser steter Begleiter. Auch beim Bundespresseball am 24. November 2017 sind außergewöhnliche Blumenkreationen wieder ein fester Bestandteil. Drei Tage lang sind Fleurops Junge Wilde damit beschäftigt, die floristische Eventgestaltung für den Ballabend vorzubereiten.

Der Meisterflorist Björn Kroner-Salié ist Gründungsmitglied von Fleurops Jungen Wilden und in diesem Jahr für die florale Konzeption beim Bundespresseball zuständig: „Der Bundespresseball ist jedes Jahr aufs Neue eine tolle Gelegenheit, um unserer Kreativität im Fleurops Junge Wilde Team freien Lauf zu lassen. Events in dieser Größe erfordern ein Gespür für das große Ganze. Die Herausforderung besteht darin, sich den Rahmenbedingungen anzupassen und dabei dem kreativen, gestalterischen Geist nachzukommen. Unser Anspruch ist es, den Gast in eine faszinierende Welt zu entführen, bei der die Blumen harmonisch das Gesamtbild vervollständigen. Floristik kann große Gefühle ausdrücken und wie nichts Vergleichbares die faszinierende Schönheit der Natur abbilden.“

Seit 2012 unterstützt Fleurop das engagierte Team internationaler Spitzenfloristen. Im Rahmen verschiedener Events, wie z.B. dem Deutschen Filmpreis, der Fashion Week Berlin oder in diesem Jahr beim Bundespresseball kreieren die „Floraldesigner“ Blumenschmuck und begeistern mit zahlreichen Nachwuchsaktionen junge Menschen für den Beruf.

Der Bundespresseball freut sich mit dem Traditionsunternehmen Fleurop erneut einen kreativen Partner für den Bundespresseball 2017 gewonnen zu haben und ist schon jetzt gespannt auf die wundervollen Blumengestecke!

www.fleurop.de

06. November 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Diverse Kaffeespezialitäten für die Verschnaufpausen beim Bundespresseball liefert in diesem Jahr unser SILBER Partner McCafé.


Ein Espresso als schneller Wachmacher am Morgen, ein Café Creme auf dem Weg ins Büro oder ein Cappuccino zu einem netten Gespräch: Die Kaffee-Spezialitäten von McCafé begleiten immer mehr Menschen durch den Tag. Ohne einen guten Kaffee kommt auch ein Ball nicht aus. Bereits zum vierten Mal ist McCafé Partner des Bundespresseballs. Die Ballgäste können bei einer Verschnaufpause Kaffee, Cappuccino und weitere Kaffeespezialitäten aus nachhaltigem Anbau genießen oder koffeinfreie Varianten probieren.

Als Teil des Unternehmens McDonald’s gehört McCafé zum größten Arbeitgeber in der deutschen Gastronomie. Dabei gilt Vielfalt nicht nur für die Produkte – das Unternehmen versteht sich auch im Hinblick auf seine Mitarbeiter als Chancengeber, möchte motivierten und engagierten Menschen jeder Herkunft, jeden Geschlechts und Alters und jeder Qualifikation Perspektiven bieten. Das spiegelt sich nicht zuletzt bei den rund 58.000 Menschen aus über 120 Nationen wieder, die bei McDonald’s aktuell arbeiten.

www.mcdonalds.de/mccafe/wo-immer-du-willst

03. November 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Großer Auftritt für grüne Dübel


Als Silber-Partner ergänzt die Unternehmensgruppe fischer den Bundespresseball um eine kreative Aktion: Der Künstler Steffen Seeger „steckt“ in der fischer Lounge live ein Kunstwerk aus grünen Dübeln. Motiv: fischer Markenbotschafter und dreifacher Olympiasieger im Vielseitigkeitsreiten Michael Jung auf seinem Pferd beim Hindernissprung.

Zugleich lenkt fischer als einer der Marktführer in der Befestigungstechnik die Aufmerksamkeit der Gäste auf das Thema Nachhaltigkeit. Mit seinem greenline Sortiment bietet fischer als weltweit erster Hersteller Dübel am Markt, die zu mindestens 50 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Die Bundesregierung hat fischer im Rahmen ihrer Hightech-Strategie prominent herausgestellt. Die grünen Dübel der Produktpalette greenline gelten als eines von zehn ausgewählten Zukunftsprojekten für den Hightech-Standort Deutschland.

www.zukunfts-orte.de

02. November 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Wir freuen uns auf viele Glanzmomente beim Bundespresseball 2017 und über die passende Einladung dazu. Danke, Gmund!


Nach einer gelungenen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr freut sich Gmund Papier, auch den Bundespresseball 2017 als offizieller Silber Partner unterstützen zu können.

Kosmetika, Parfums aus aller Welt, Spirituosen, feinste Pralinen, Tee und viele andere Produkte sind mit Gmund Papier verpackt. Auf den Hightech Papieren des 1829 gegründeten Unternehmens werden weltweit Geschäftsberichte, Imagebroschüren, Grußkarten oder Einladungen gedruckt. Fünf Jahre lang lieferte Gmund das Papier, der goldenen Umschläge, für die Oscar-Verleihung.

Auch den Bundespresseball veredelt das Unternehmen mit seinen exklusiven Papieren. Gmund Papier hat das diesjährige Ballmotto „Perspektiven“ aufgegriffen und die Menü- und Weinkarte für das Dinner als aufwändige 3D-Objekte gestaltet – gedruckt auf Papier der Serie „Gmund Gold“. Die Einladungskarten, der Ballbegleiter und das Magazin Glanz begeistern ebenso mit hochwertigen Papieren des bayerischen Familienbetriebs.

1. November 2017
Knigge-Tipps für den Bundespresseball

Banausen, Flegel und Grobiane aufgepasst! Nicht nur auf dem Bundespresseball sind ein paar Anstandsregeln angebracht.


Unsere Knigge-Tipps für die Ballsaison finden Sie hier in einem Artikel unseres Medienpartners Deutsche Welle. Dieser stammt aus dem vergangenen Jahr, ist aber immer noch sehr aktuell und lesenswert.

30. Oktober 2017
Ein Ball ist eines der letzten gesellschaftlichen Highlights

Guido Maria Kretschmer - allein der Name bringt Frauenaugen zum Leuchten. Der Designer und Mercedes-Benz Markenbotschafter weiß, was die Damenwelt glücklich macht. Mit GLANZ sprach er über Ballkultur, große Roben und die Rolle des Mannes.

GLANZ: Herr Kretschmer, Wie sieht eine zeitgemäße Ballgarderobe aus?

Sie respektiert, was ein Ball braucht. Sie ist also glamourös, besonders – aber greift auf Farben und Formen zurück, die heute angesagt sind. Diese dürfen etwas aufregender sein und auch mehr Körper zeigen als früher – weil viele Damen ja schöne schöne Körper haben. Für die Männer bedeutet zeitgemäße Ballgarderobe, auch mal etwas mutiger zu sein, eine andere Farbe zu wählen, ein anderes Tuch. Letztlich finde ich aber, dass ein Ball eines der letzten Highlights ist, die wir gesellschaftlich erleben dürfen. Und da ist es natürlich auch schön, wenn man die Traditionen nicht ganz vergisst.

GLANZ: Ist es für Männer nicht wesentlich leichter, sich für einen solchen Anlass zu kleiden?

Definitiv. Das Outfit beim Mann ist fast wie eine Uniform. Das macht für mich auch Sinn, denn die Herren lassen auf einem Ball den Damen den Vortritt. Ein Ballgeschehen würde niemals ohne die Frauen funktionieren, sie sind die Hauptakteure. In ihren wunderschönen Roben, mit ihrem Schmuck und ihren Frisuren – Männer zeigen durch ihre „Uniform“ eine kollektive Achtung vor der Frau. Auf der anderen Seite: Ein gepflegter Begleiter ist das Beste, was einer Dame passieren kann. Herren brauchen also unbedingt eine gut geschnittene Frisur.

GLANZ: Geben Sie unseren Lesern Ihr liebstes Smalltalk-Thema für einen großen gesellschaftlichen Anlass mit auf den Weg?

Der Abend als solcher ist das schönste Smalltalk-Thema. Es ist doch das tollste, gemeinsam etwas erleben zu dürfen. Man sollte würdigen, dass man sich heute hier getroffen hat, vielleicht an einem Tisch zusammen sitzt und die Chance hat, einander zuzuhören. Ich finde, beim Smalltalk sollte man sich unbedingt ein bisschen Mühe geben, denn diese „kleinen Geschichten“ haben immer auch etwas mit der Wertschätzung des Gegenübers zu tun. Und sollte sich am Ende des Abends herausstellen, dass man nicht unbedingt Wert darauf legt, den anderen noch einmal wiederzusehen, hat man nicht zu viel von sich verraten. Aber auch nichts erfahren, was man auf Dauer nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

GLANZ: Was ist für Sie das Schönste an einer Ballnacht?

Die Vorbereitung! Sich ankleiden, das Haus verlassen und in der Location einschreiten – das ist ein wunderbarer Moment, in dem man sich wertgeschätzt fühlt. Alle sind elegant, man spürt eine gemeinschaftliche Freude, das ist etwas ganz Großes für mich.

GLANZ: Wagen wir die Perspektive in die Zukunft: Wie glauben Sie, wird sich die Ballkultur weiterentwickeln?

Ballnächte sind doch wie die Krawatte und die Fliege: Viele Dinge bleiben einfach. Das hat mit der Sehnsucht der Menschen nach einem gesellschaftlichen Leben zu tun. Die Möglichkeit, auf einem Parkett unterwegs zu sein, das Leben zu zelebrieren, sich schön zu machen – das wird es hoffentlich immer geben. Das ist zumindest meine Hoffnung.

Die Fragen stellte: Kira Brück

27. Oktober 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über unsere diesjährigen Gold Partner, BNP Paribas und Philip Morris.

BNP Paribas

BNP Paribas ist einer der führenden Finanzdienstleister in Europa und als Unternehmensgruppe weltweit mit 192.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv. 5.000 Mitarbeiter in 13 Gesellschaften betreuen bundesweit Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden in allen relevanten Wirtschaftsregionen. Die Bank ist in diesem Jahr das erste Mal Partner des Bundespresseballs. Passend zum Motto des diesjährigen Bundespresseballs „Perspektiven“ nimmt BNP Paribas die Gäste der eigenen Lounge mit auf ein musikalisches Experiment: Die Oberbaumband Berlin begeistert mit Funk, Hip-Hop, Beatboxing und der hervorragenden Stimme von Tatjana Henze im Bundeszimmer.

Philip Morris

Seit 66 Jahren wird mit dem Bundespresseball ein rauschendes Fest gefeiert – und es hat sich viel geändert, insbesondere im Zuge der digitalen Transformation der Medienbranche. Die Philip Morris GmbH unterstützt den Bundespresseball dieses Jahr erneut als „Gold Partner“ – als Partner im Prozess des Wandels. Denn Philip Morris wandelt sich auch. Das Unternehmen ist Treiber der Transformation der Tabakbranche. „Wir verfolgen die Vision einer rauchfreien Zukunft. Um dieses Ziel zu erreichen, wandeln wir uns zu einem Technologiekonzern. Wir sind auf dem Bundespresseball, um ins Gespräch zu kommen über alternative Tabakprodukte, die die mit dem Rauchen zusammenhängenden Risiken reduzieren. Sie sind das Ergebnis jahrelanger Forschung“, sagt Jörg Waldeck, Geschäftsführer der Philip Morris GmbH.

26. Oktober 2017
Let´s groove tonight!

Der Bundespresseball steht für musikalische Unterhaltung vom Allerfeinsten - auch 2017 haben wir für Sie passend zum Motto "Perspektive" großartige Stimmen und hervorragende Musiker aus Klassik über Funk bis Hip-Hop ausgewählt.

DAIMLER STREICHQUARTETT
Mitarbeiter von Mercedes-Benz mit Begeisterung für die klassische Musik treffen sich regelmäßig zum Musizieren im Sinfonieorchester. Vier von ihnen bilden das Streichquartett, das dieses Jahr auf dem Bundespresseball spielen wird. Die Musiker nehmen Sie mit in die wunderbare Klangwelt der Klassik.

Mehr Informationen unter: www.sinfonieorchester.daimler.com.

VINTAGE VEGAS
Zum dritten Mal sorgen die drei Vollblutmusiker Giovanni Zarrella, Tom Marks und Inan Lima nun schon auf dem Bundespresseball in der Mercedes-Benz Lounge für eine ganz besondere Partystimmung. Das moderne Rat-Pack wird Pop-Hits in coolem Swing-Gewand zum Besten geben. Lassen Sie sich begeistern – von moderner Lässigkeit im Sound der 50er und 60er Jahre.

Mehr Informationen unter: www.vintagevegas.de.

NOBLE COMPOSITION
Sieben Musiker, zwei Sängerinnen und ein Sänger: Das sind Noble Composition. Große Welthits, bekannten Oldies, aktueller Charts, Schlager , Soul, Pop und Rock: Die Band um ihre Initiatoren Herbert Jösch, Organisator der „heavytones“ aus der Late Night Show „TV Total“, und Thomas Bleser sorgt mit musikalischer Vielfalt im großen Ballsaal für die perfekte Tanzatmosphäre.

Mehr Informationen unter: www.noble-composition.com.

LOUNGE SOCIETY
Im Anschluss an Noble Composition hat die Lounge Society ihren großen Auftritt. Party on! Denn live spielen ist die Stärke der international erfahrenen Band aus Berlin. Funk, Soul und aktuelle Dancecharts werden von Ausnahmestimmen präsentiert. Bis morgens um fünf können Sie die Band genießen.

Mehr Informationen unter: www.lounge-society.de.

DIE OBERBAUMBAND BERLIN
Für einen musikalischen Perspektivwechsel sorgen auch die charismatische Sängerin Tatjana Henze und Daniel Mandolini, einer der besten Beatboxer Europas. Zusammen mit drei Musikern an Bass, Gitarre und E-Piano bringen die beiden in der BNP Parisbas Lounge einen souligen Sound auf den Bundespresseball.

Mehr Informationen unter: www.slupinski-live-musik.de.

DJ & PRODUCER CHRIS BEKKER
Madrid, Ibiza, Zürich, Bundespresseball: Erleben Sie hinter den Plattentellern einen internationalen Star-DJ: Chris Bekker freut sich ganz besonders auf diese Nacht, wie er der Redaktion unseres Magazins GLANZ verraten hat. Dabei wird er nicht nur elektronische Tracks auflegen, sondern auch feinste Partybeats für alle, die durch die Nacht tanzen wollen.

Mehr Informationen unter: www.chrisbekker.com.

ERIK & MARKUS
Das neunte Jahr spielt das Gitarren-Duo Erik & Markus jetzt schon auf dem Bundespresseball. Kein Wunder, bei den Gästen kommt ihre handgemachte LIVE-Musik super an. Ihr Repertoire: Rock, Pop, Oldies und Schlagern.

Mehr Informationen unter: www.facebook.com/erikundmarkus

23. Oktober 2017
Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich vor

Zahlreiche Unternehmen unterstützen auch dieses Jahr den Bundespresseball. Die Partner des 66. Bundespresseballs stellen sich Ihnen in den kommenden Wochen alle etwas genauer vor. Den Anfang macht unser diesjähriger Platin Partner Mercedes-Benz.

Daimler AG mit der Marke Mercedes-Benz

Mercedes-Benz begleitet den Bundespresseball seit über 15 Jahren als Partner und schafft es immer wieder, den Ballgästen unvergessliche Abende zu bieten. Schon die Vorfahrt auf dem Pariser Platz mit einem Mercedes-Benz-Fahrzeug ist ein Highlight für viele Ballbesucher.

In diesem Jahr präsentiert sich das Unternehmen nicht nur in seiner eigenen Lounge im Foyer vor dem Palaissaal. Bereits in der Lobby des Hotel Adlon Kempinski wird Mercedes-Benz die Gäste mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten überraschen. Der Auftritt des Swing-Pop-Trios Vintage Vegas ist dabei schon fast eine Tradition. Sie werden gemeinsam mit DJ Chris Bekker in der Lobby für tolle Stimmung sorgen. Erstmals mit dabei ist das Streichquartett des Daimler Sinfonieorchester Stuttgart, in dem Mitarbeiter des Unternehmens musizieren. Das Ballmotto „Perspektiven“ wird hier mit Leben erfüllt: Tradition versus Moderne, Pop meets Classic.

20. Oktober 2017
Die Vorbereitungen zum 66. Bundespresseball laufen auf Hochtouren

Unser diesjähriger Medienpartner, die Deutsche Welle, blickte im vergangenen Jahr einmal hinter die Kulissen der Vorbereitungen zum Bundespresseball und schaute genauer auf die Geschichte eines der glamourösesten Events des Jahres. Vielleicht wecken die folgenden Beiträge Ihre Vorfreude auf den 66. Bundespresseball.

Das Galadinner von Zwei-Sterne-Koch Hendrik Otto

Auch 2017 wird der Küchenchef vom „Lorenz Adlon Esszimmer“ Hendrik Otto wieder die Gaumen der Gäste des Bundespresseballs regelrecht verwöhnen. Dafür „übt“ er etwa drei Wochen vor dem großen Abend und kocht sein besonderes Menü für ein ausgewähltes Publikum probe.
Die Deutsche Welle durfte im vergangenen Jahr einen Blick in die Küche des Meisters wagen.

Hier geht’s zum Videobeitrag der Deutschen Welle.

Wie der Mythos Adlon lebendig bleibt

Das berühmte Hotel Adlon in Berlin beruft sich auf seine Geschichte. Das Haus ist ein Neubau an der Stelle des alten Hotels, das 1907 eröffnet wurde. Zum dritten Mal ist es Veranstaltungsort für den Bundespresseball.
Im letzten Jahr schaute sich unser Medienpartner den Veranstaltungsort mal genauer an. Gehen Sie mit auf eine Zeitreise.

Hier geht’s zum Videobeitrag der Deutschen Welle.

Glitzerkleid, Smoking und Walzer – die Ballsaison ist eröffnet!

Draußen schwarze Krähen vor grauem Himmel, drinnen schwarze Fliegen auf dem Parkett. Das ist der Winter der glamourösen Bälle. Hier sind die wichtigsten Galas der Saison. Zwischen Wohltätigkeit, Sehen und Gesehenwerden.

Hier geht’s zum Artikel der Deutschen Welle.

19. Oktober 2017
Eine Nacht wie an Deck eines Kreuzfahrtschiffes

Ein Beitrag von Angela Wefers und Tim Szent-Ivanyi, Geschӓftsführer der Bundespresseball GmbH und Mitglieder des Vorstandes der Bundespressekonferenz.

Am 24. November 2017 nimmt der Bundespresseball seine Gäste mit auf eine Reise zu neuen Perspektiven. Es ist der 66. Bundespresseball – Sie wissen schon: Da fängt das Leben für manche erst an.

Einen Abend und eine Nacht dürfen sich die Gäste des Bundespresseballs im Hotel Adlon Kempinski wie an Deck eines Kreuzfahrtschiffs fühlen. Kreuzfahrtschiff? Viele unserer Gäste, die bereits am Pariser Platz getanzt haben, hatten genau diese Assoziation: Der Bundespresseball in den Räumen des Traditionshotels ist wie eine Fahrt auf einem weitläufigen Luxusliner. Die Gäste flanieren auf dem Oberdeck – der Belle Etage – , spazieren von Salon zu Salon, fliegen im Ballsaal über das Parkett und genießen von der Aussichtsplattform – dem Berliner Zimmer – den herrlichen Blick auf das Brandenburger Tor. Überall gibt es etwas zu entdecken: beschwingte und einfühlsame Musik, kulinarische Köstlichkeiten, Celebrities, Freunde und Bekannte.

So wird es auch in diesem Jahr sein. Der Vorstand der Bundespressekonferenz hat zusammen mit seinem Organisationsteam wieder jede Menge Überraschungen parat. Die Gäste des Bundespresseballs werden aber auch die Dinge finden, auf die sie sich als erfahrene Bundespresseballer schon das ganze Jahr gefreut haben.

Im Jahr der Bundestagswahl steht über allem unser Motto: »Perspektivwechsel «. Das gilt auch für die Politik, für die 2017 so manches Unerwartete gebracht hat und noch bringen wird. Wir freuen uns sehr, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Gattin, Elke Büdenbender, erstmals im neuen Amt als Gäste beim Bundespresseball begrüßen zu dürfen. Auch der Bundestag hat sich nach dem 24. September neu formiert.

Welche Wechsel es in der Politik gibt, liegt nicht in unserer Hand. Soviel ist aber sicher: Auch in diesem Jahr freuen wir uns besonders, mit denjenigen feiern zu können, die tagtäglich im Fokus unserer Berichterstattung als Parlamentsjournalisten stehen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns allen eine rauschende unvergessliche Bundespresseballnacht 2017.

4. September 2017
Ein Preis nicht nur für eine Frage

Der Preis der Bundespressekonferenz 2017 geht an Kristina Dunz.
Ein Porträt von Gregor Mayntz, Vorsitzender der Bundespressekonferenz.


Als Kanzleramts-Korrespondentin der dpa hat sie im März im Weißen Haus in Washington ein weltweites Publikum auf die Vorzüge des BPK-Prinzips aufmerksam gemacht, wonach nicht Politiker bestimmen, wer sie befragen darf, sondern die Journalisten das selbst entscheiden. Kristina Dunz erhält den Preis nicht nur für ihre kritischen Fragen in Washington, ihre journalistisch sorgfältige Arbeit in Berlin und im Alltag der BPK, sondern auch als Zeichen der Solidarität mit den vielen Journalisten in leider immer mehr Ländern, in denen die Politiker Journalisten ausgrenzen, ausschalten und diffamieren, statt sich einfach ihren Fragen zu stellen.

Kritische Fragen als Regel, nicht als Ausnahme. Für Dunz galt das natürlich auch vor Trump. Von Barack Obama wollte sie wissen, warum er Guantanamo nicht geschlossen, die Todesstrafe nicht bekämpft und ein gespaltenes Land hinterlassen habe. Gemessen daran, stellten ihre Fragen an Trump und Merkel keinen qualitativen Unterschied dar. So wollte sie wissen, warum Trump Pressevielfalt eigentlich so große Angst mache, dass er so oft von Fake News spreche und selbst Dinge behaupte, die dann nicht belegt werden könnten, wie die Äußerung, Obama habe ihn abhören lassen.

Zuvor hatten sich die deutschen Journalisten darauf verständigt, wer zum Ende der Begegnung zwischen dem US-Präsidenten und der Kanzlerin fragt: Kristina Dunz und Ansgar Graw; die Kanzlerin bekam das Ergebnis mitgeteilt, ohne auch nur zu ahnen, welche Fragen kommen könnten. Das ist sie von der Bundespressekonferenz gewohnt. Trump kennt es nicht. Er schneidet absehbar kritische Fragesteller der großen US-Zeitungen. Und er wusste sich auch nicht anders zu helfen, als Dunz überrascht eine „nette, freundliche Reporterin“ zu nennen, von der er nicht wisse, welche Zeitung sie lese, dass das aber wieder ein Beispiel für Fake News sei.

„Entlarvend“ nennt Dunz das. Aber es entlarvte noch mehr. „Endlich“ sei die Frage nach dem unbewiesenen Abhör-Vorwurf gestellt worden, lobten die US-Kollegen. Für Dunz war es Teil eines bescheidenen, aber spürbaren Prozesses: „Die deutschen Journalisten haben von den amerikanischen Kollegen viel gelernt, für das wir sehr dankbar sein können, nun gibt es die Gelegenheit, dass ein Stück zurückzutragen.“

Parallel „explodierte“ die Reaktion im Netz. Die kleine Irritation, dass sie bei Twitter „Waltraut“ als Vornamen wählte, klärte Kristina Dunz inzwischen auf. Damit lasse sie ihre Oma im Netz weiterleben, die sich bis ins hohe Alter für die Politik interessiert habe. Auch analog folgte eine Welle. Rund 200 Briefe erreichten Dunz. „Sie waren teilweise erschütternd, überwiegend von Frauen und schilderten sehr eindringlich, wie Menschen in den USA unter diesem Präsidenten leiden“, berichtet Dunz.

Die Reaktionen zeigten zudem, wie wichtig freier Journalismus für eine funktionierende Demokratie ist. Dafür steht der Preis der Bundespressekonferenz.

ÜBER DEN AUTOR
Dr. Gregor Mayntz ist seit 2011 Vorsitzender der Bundespressekonferenz. Der Journalist berichtet als Parlamentskorrespondent für die Rheinische Post.

11. Oktober 2016
Von „Bonnaparte“ bis „Bonn amour“: 65 Jahre Ballgeschichte(n)

Vom ersten „Presse- und Funkfest“ im Bundeshaus in Bonn bis zum feierlichen 65. Bundespresseball im Hotel Adlon Kempinski. Ein Rückblick von Sönke Petersen.

Titelbild: Josephine Baker beim Bundespresseball 1954 (Bundesregierung/Teubner 1954).

Präsidenten-Gattin Elly Heuss-Knapp war es zu laut. „Schluss mit der Musik!“ forderte sie. Doch der erste Mann im Staate, der zugleich der ihre war, vergnügte sich sichtlich weiter, genoss den ersten großen Ball, den die Republik in ihrer jungen provisorischen Hauptstadt feierte. Weil es noch keinen repräsentativen Festsaal in Bonn gab, hatte die neu gegründete Bundespressekonferenz ins Bundeshaus geladen, dorthin also, wo sonst die politischen Redeschlachten ausgetragen wurden.

Das war am 2. Februar 1951 – die Geburtsstunde des Bundespresseballs, auch wenn er damals noch „Presse- und Funkfest“ hieß. Man amüsierte sich bis in den frühen Morgen – auch wegen des Mitternachts-Kabarett aus dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen – aber die Örtlichkeit fiel bei den Gästen durch. „Zu nüchtern“, lautete ihr Urteil.

November 2016: Wieder lädt die Bundespressekonferenz ein, was im Staate Rang und Namen hat. Nun schon zum 65. Mal. Und zum zweiten Mal an einen gleichermaßen glanzvollen wie historischen Ort: Ins Berliner „Adlon“ am Pariser Platz, dort wo deutsche Geschichte vom Logenplatz aus zu verfolgen ist. Und wieder wird ein Bundespräsident das Tanzbein schwingen, diesmal heißt er Joachim Gauck. Und wieder wird er wohl, wie einst Heuss, nicht auf die Uhr schauen. Er und seine charmante Lebensgefährtin Daniela Schadt gelten als fröhliche und ausdauernde Ball-Gäste.

Vom Bundeshaus zum Adlon, von Heuss zu Gauck, von Bonn nach Berlin, vom Smoking zum Frack (und zurück), vom Walzer zu Hip Hop – in 65 Jahren Bundespresseball spiegeln sich Kontinuität und Wandel, Nüchternheit und Glanz, Tiefen und Höhen unserer Gesellschaft. Vier Mal musste sich der Ball äußeren Umständen unterwerfen: 1961 fiel er wegen des Mauerbaus und 1977 wegen der Ermordung Hanns Martin Schleyers ganz aus, 1963 wurde er wegen der Kennedy-Ermordung um zwei Monate verschoben. 2001 verzichtete der Ball wegen der Terroranschläge in New York auf die Tombola, als Solidaritätsgeste überwies er 275 000 Mark an die USA und an UNICEF („Bringt die Kinder durch den Winter“).


Bundeskanzler Willy Brandt werden beim Bundespresseball in der Beethovenhalle "Willys gesammelte Witze" präsentiert.

Bundeskanzler Willy Brandt werden beim Bundespresseball in der Beethovenhalle „Willys gesammelte Witze“ präsentiert. (Bundesregierung/Schaack 1970)


Auch wenn der Bundespresseball nun das Renteneintrittsalter erreicht und vereinzelt graue Wolken aufziehen – etwa die schwieriger gewordene Sponsorenlage – zur Ruhe setzen oder gar aufgeben kommt für die Ball-Macher nicht in Frage. Seit Wochen brüten sie über Programm und Musik und eine ganze Mannschaft spitzt wieder die Pfeile des „Almanach“, die die Großkopferten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und den Medien fürchten oder lieben, je nachdem, ob sie selbst getroffen werden oder aber der Parteifreund dran glauben muss.
Dies war schon in den Anfangsjahren des Presseballs so. Sehen und gesehen werden, aber auch spotten und lästern und natürlich die Frage: „Wer kann mit wem?“ gehören zum Ball wie früher die Tombola und heute die mitternächtliche Currywurst. Gesellschaftlicher Glanz – ja, Unterwürfigkeit bei einem Presseball – nein, so hieß und heißt die Devise. Einige Gäste liefen denn auch zeitweise herum, als hätten sie eine Zitrone statt eine Auster geschluckt.

Vielleicht ist das ja auch der Grund, dass Angela Merkel sich konsequent dem Ball verweigert, obwohl sie ja souverän im Nehmen ist. Fast alle waren sie da, die Kanzler der Republik von Ludwig Erhard bis Gerhard Schröder, nur die aktuelle Kanzlerin zieht konsequent Wagner in Bayreuth vor.


Franz-Josef Strauß, Bundesminister der Verteidigung und seine Frau Marianne tanzen beim Bundespresseball in der Beethovenhalle.

Franz-Josef Strauß, Bundesminister der Verteidigung und seine Frau Marianne tanzen beim Bundespresseball in der Beethovenhalle (Bundesregierung/Steiner 1959).


Ganz anders die Bundespräsidenten. Für sie ist der Eröffnungstanz zum Bundespresseball zwar nicht ins Grundgesetz geschrieben, aber längst bewährte Tradition. Einigen trieb der Pflichttanz mit der Frau des Gastgebers – die Gattin des Vorsitzenden der Bundespressekonferenz – sichtbare Schweißperlen auf die Stirn, zumal nicht nur die bunten Blätter sondern die halbe Republik per Fernsehen jede Schrittfolge mitverfolgen. Manche nahmen vor dem Ball deshalb heimlich Tanzstunden. Andere wie Walter Scheel, Richard von Weizsäcker, Horst Köhler und nun auch Joachim Gauck segelten entspannt und elegant über den Tanzboden. Johannes Rau bedankte sich einmal bei seiner Tanzpartnerin Tissy Bruns für das „betreute Tanzen“.

Zurück zu den Anfängen: Schon ein Jahr nach der Premiere im Bundeshaus wechselte der Ball ins 50 Kilometer von Bonn entfernte Kurhaus von Bad Neuenahr, das mehr Glanz und Gloria bot als der schnöde Parlamentsbau am Rhein. Weil anfangs eine Horde von „Autobahnbanditen“ die Gegend um Neuenahr unsicher machte, fuhren viele Gäste in Auto-Konvois und Polizeibegleitung zum Ball, der Vertreter des „Handelsblatt“ hatte auf dem Rücksitz seines VW eine französische Spezialflinte und 20 Schuss Munition versteckt.

Sieben Jahre, bis 1958, tanzte der Ball in Neuenahr, dann wechselte er in die wiederaufgebaute Beethovenhalle in Bonn. Kein Prachtbau, aber mit seinem Rundgang um den großen Ballsaal und den vielen Nischen und Ecken ein guter Platz zum politischen Austausch, der neben Tanz und Vergnügen zum Kern des Bundespresseballs gehört. Nicht nur Koalitionen, auch viele wichtige Personal-Entscheidungen sind hier ausgeheckt worden.

Bald bekam der jeweilige Ball einen Namen, von „Bonnaparte“ (1959) über „Bonnopoly (1989) bis „Bonn amour“ (1998). Apropos amour: Manchmal ging es offenbar so hoch her, dass Putzfrauen am Morgen danach weibliche Dessous-Teile in der Tiefgarage fanden…. Vier Jahrzehnte feierte der Ball erst in der Beethovenhalle, später im Hotel Maritim. Dann kam der Umzug nach Berlin. Die „Bläck fööss“ sangen zum Abschied „Mer losse d’r Dom en Kölle“. Da heulte nicht nur Norbert Blüm, fast alle Gäste hatten Tränen in den Augen.

Die versiegten rasch. Denn Berlin erwies sich als Glücksfall für den Bundespresseball. Der Ortswechsel vom beschaulichen Bonn in die wirbelige Metropole verscheuchte den Mief, der sich doch auch in den Bonner Jahren eingenistet hatte. Der langjährige Organisator Alfred Gertler, das blutjunge Creativteam KALUZA + SCHMID und der pfiffige Hotel-Direktor Willy Weiland vom „Interconti“ sorgten dafür, dass der Ball auf neue, professionelle Füße gestellt wurde. So durchzog frischer Wind das Luxushotel in der Budapester Straße, in das der Ball nun seine vieltausendfachen Gäste bat. Nicht nur die elegante Deko, auch die Ballroben der Damen zeigten Hauptstadt-Niveau. Hinzu kam, dass das unfeierliche Kramen in Geldbörsen durch das neue All-Inclusive-Konzept entfiel.

Schon nach zwei Jahren, beim 50. Jubiläum im Jahr 2001, vermeldeten viele Blätter in der wiedervereinigten Republik: „Der Bundespresseball ist zum gesellschaftlichen Ereignis in Berlin geworden.“ Ein Urteil, dem sich die Ballgäste kopfnickend anschlossen. Als Stargast Udo Jürgens bei seinem Gala-Auftritt wenig später seinen Hit anstimmte „Ich war noch niemals in New York“, schwelgten endgültig alle auf Wolke sieben. Berlin und der Bundespresseball hatten sich gefunden.

Nichts ist ewig. Und so muss nach 16 Berliner Jahren auch die Bundespressekonferenz, in der sich die rund 900 Hauptstadtjournalisten organisiert haben, neuen Herausforderungen stellen. Seit der so genannten Wulff-Affäre wittert eine sensibler gewordene Öffentlichkeit zu viel Nähe zwischen Politik, Medien, Wirtschaft und Kultur; argwöhnt, dass unter der Balldecke nicht nur gefeiert und kommuniziert, sondern auch gekuschelt und gekungelt. Da hält sich manche Spenderhand, ohne die kein großes Event existieren kann, mehr zurück als früher.

Also heißt es, mutig, offen und kreativ zu sein. Mit dem Umzug vom „Interconti“ in die historische Abflughalle des Tempelhofer Flughafens setzte der Bundespresseball dafür 2014 einen deutlichen Akzent. Dem rauen Charme des riesigen Gebäudes erlagen jedoch nicht alle Gäste. Es gab Kritik und die zu Recht, wie die Macher später erkannten.

Mit dem „Adlon“ am Brandenburger Tor hat der Ball nun eine Adresse an geschichtsträchtigem Ort gefunden, die nicht nur bei Publikum und Öffentlichkeit gut ankommt, sondern auch an eine alte Tradition anknüpft: Hierhin lud schon der Verein der Ausländischen Presse die Größen der Weimarer Republik zu Tanz und Ballgeflüster ein. „Einen besseren Ort für den Ball gibt es nicht“, schwärmten viele der 2 300 Gäste.

65 Jahre Presseball: Das ist viel Geschichte, aber auch viel pralles Leben. In Rente gehen kommt nicht in Frage. Schließlich war Konrad Adenauer 73, als er als Bundeskanzler anfing.


ÜBER DEN AUTOR

Sönke Petersen, promovierter Politologe, war von 1976 an mehr als 35 Jahre Mitglied der Bundespressekonferenz in Bonn und in Berlin, die meiste Zeit als Korrespondent der Münchner Abendzeitung. Später arbeitete er für „Blickpunkt Bundestag“ und das Bundestagsfernsehen.

30. August 2016
„Darf ich bitten …?“ Wie Ihr Ballauftritt zum Vergnügen wird – auch auf glattem Parkett

Unser Tanz- und Ballexperte Ingo Elze hat die wichtigsten Ballregeln für SIE und IHN einmal zusammengefasst (oft mit einem Augenzwinkern!).

1. AUFFORDERN
Einstmals war es ausschließlich dem Herrn vorbehalten, sich auf der Tanzkarte der Damen einzutragen und zum Tanz zu bitten. Heute darf SIE selbstverständlich auch auffordern, und das nicht nur im Zuge der Damenwahl.

2. TANZHALTUNG
Die Ellenbogen sind ausgefahren und bilden zusammen mit den Händen (SEINE rechte in Höhe IHRES linken Schulterblattes auf dem Rücken der Dame; IHRE rechte und SEINE linke gefasst) die Oberlinie. Dieser Rahmen sollte durch Körperspannung in den Armen gehalten werden, wobei die gefassten Hände etwa zwischen Schulter- und Augenhöhe des kleineren Partners (oder der kleineren Partnerin) ruhen.

Ansonsten gilt, was Mutti schon wusste: Bauch rein, Brust raus!

3. TANZRICHTUNG
Bei allen raumbewegten Tänzen (Dies sind ausnahmslos die Standardtänze wie Walzer, Foxtrott oder Tango; die Lateintänze – bis auf Samba & Paso Doble – sowie der Discofox sind stationär) verläuft die Tanzrichtung gegen den Uhrzeigersinn im Saal herum. Beginnen Sie also den Walzer, blickt SIE in die Mitte der Tanzfläche mit dem Rücken nach außen, ER wendet sich mit dem Rücken zur Mitte der Tanzfläche und schaut nach außen.

4. FÜHREN & FOLGEN
Meine Damen, bitte überlassen Sie dem Herrn die Führung! Ähnlich wie beim Autofahren ist es auch beim Tanzen von Vorteil, wenn nur einer das Steuer fest in der Hand hat. Falls Sie Musik, Takt oder Rhythmus anders empfinden – kommunizieren Sie Ihre Änderungswünsche diplomatisch mit einem Lächeln.

5. MUSIK & RHYTHMUS
Gelegentlich herrscht eine gewisse Ratlosigkeit bezüglich des im Augenblick erforderlichen Tanzes. Grundsätzlich gilt: Lassen Sie sich treiben und vertrauen Sie auf Ihr Gefühl. Mit den Klassikern Walzer, Cha-Cha-Cha oder Foxtrott sind Sie immer für einen gelungenen Ballabend vorbereitet.

"Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei...": Impressionen aus dem Ballsaal im Hotel Adlon Kempinski beim Bundespresseball 2015

„Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei…“: Impressionen aus dem Ballsaal im Hotel Adlon Kempinski beim Bundespresseball 2015

6. SCHUHWERK
Gerade SIE trägt oft atemberaubende Absätze an eleganten Schuhen mit schier spiegelglatten Sohlen: Vorsicht also, meine Herren, seien Sie behutsam mit den ersten Schritten und halten Sie die Dame im bereits erwähnten Rahmen fest (siehe Tanzhaltung), ohne sie zu fest an sich zu drücken. Und meine Damen:

Testen Sie Ihre Schuhe vorab auf glattem Boden und verleihen Sie den Sohlen ggf. durch Verwendung von Schmirgelpapier etwas mehr Grip.

7. GARDEROBE
Hier lauert unter Umständen die nächste Stolperfalle. Lange Roben mit Schleppe erfordern aufmerksame Fußarbeit: Die Dame setzt die Schritte vorsichtig rückwärts und hebt die Füße kaum vom Boden, damit sie nicht „im eigenen Kleid steht“. ER gleitet am besten behutsam mit seinem Schuh unter das Kleid der Dame, um nicht unfreiwillig einen spektakulären „Auf-Tritt“ zu provozieren.

8. KONVERSATION
Das gepflegte Gespräch ist selbstredend das A & O beim Tanzen. Allerdings ist ER bisweilen derart mit Führen beschäftigt, dass all seine Konzentration gebannt ist. Dann kann SIE sich aufmunternd in seine Arme schmiegen und beseelt mitsummen, bis der Herr wieder festen Tritt gefunden hat. Ist das Tanzen gut im Fluss, wird es auch die Unterhaltung sein.

9. MODERATES TEMPO & KLEINE PAUSEN
Nichts ist schöner, als wenn die Musik berauscht und davonträgt. Lassen Sie sich jedoch nicht zu sehr hinreißen: Tanzen Sie lieber in gemächlichem Tempo und zeitweise auch auf der Stelle, damit die Sache nicht zu kraftraubend wird. Zwischen den Tänzen ist ein Päuschen angebracht. Eine Verabredung zum nächsten Cha-Cha-Cha kann dann Ausblick und Anknüpfungspunkt sein.

10. APRÈS-DANSE
Ist der Tanz beendet, wäre eine lächelnde Verbeugung (angedeutet) seinerseits nicht aus der Zeit gefallen. SIE erwidert vielleicht mit einem freundlichen Nicken. Schließlich geleitet der Herr die Dame zurück zum Platze oder für einen abschließenden Drink an die Bar.


ÜBER DEN AUTOR

Ingo Elze ist seit mehr als 20 Jahren leidenschaftlicher Tänzer und ausgebildeter Tanzlehrer mit eigener Tanzschule in Berlin (www.die-tanzstunde.de).

30. August 2016
65 Jahre Bundespresseball – Die schönsten Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten

Mit Unterstützung der Bundesbildstelle nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Zeit und beginnen bei den Anfängen des Bundespresseballs in den 50er und 60er Jahren.

Titelbild: Bundestagsvizepräsident Carlo Schmid (2.v.l) verliest beim Bundespresseball 1955 die Gewinner der Tombola (Bundesregierung/Munker 1955).

 

Bundespresseball in der Bonner Beethovenhalle.

Der Bundespresseball 1959 – erstmals in der Bonner Beethovenhalle unter dem Motto „Bonnaparte“ (Bundesregierung/Unterberg 1959)

 

Josephine Baker, Sängerin, bei einem Auftritt während des Bundespresseballs in Bad Neuenahr.

Josephine Baker bei einem Auftritt während des Bundespresseballs in Bad Neuenahr (Bundesregierung/Teubner 1959)

 

Nadja Tiller, Schauspielerin, im Gespräch mit ihrem Ehemann Walter Giller, Schauspieler, beim Bundespresseball in der Beethovenhalle.

Nadja Tiller, Schauspielerin, im Gespräch mit ihrem Ehemann Walter Giller, Schauspieler, beim Bundespresseball in der Beethovenhalle (Bundesregierung/Fischer 1960)

 

Willy Brandt, Bundesminister des Auswärtigen (r.), tanzt mit seiner Ehefrau Rut (l.) auf dem Bundespresseball in der Beethovenhalle.

Willy Brandt, Bundesminister des Auswärtigen (r.), tanzt mit seiner Ehefrau Rut (l.) auf dem Bundespresseball in der Beethovenhalle (Bundesregierung/Gräfingholt 1968)